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aus Darmstadt - Deutschland schreibt am 12.10.07 um 13:36:42 UhrTherapie Die Alzheimer-Krankheit ist derzeit nicht heilbar. Umso wichtiger ist die Früherkennung, denn gerade im Frühstadium lässt sich der Verlauf positiv beeinflussen. Die heute verfügbaren Medikamente helfen, den Krankheitsverlauf zu verzögern. Ziel ist es, dem Betroffenen möglichst lange seine Lebensqualität und Selbstbestimmtheit zu erhalten, ehe die Gedächtnisleistungen so nachlassen, dass er entscheidungsunfähig ist. Die rechtzeitige medikamentöse Therapie und eine gute Einbindung in psycho- bzw. soziotherapeutische Maßnahmen dienen nicht nur dem Betroffenen selbst. Sie entlasten die ihn Pflegenden, meist Angehörige. Wichtig ist: Der Alzheimer-Patient soll sich gut aufgehoben fühlen und spüren, dass seine verlangsamte Denkweise nicht zum Ausschluss von allen sozialen Aktivitäten führt. Andererseits darf die Betreuung durch die Pflegenden nicht zur Selbstaufgabe führen. Je früher die Diagnose steht, desto besser sind die Chancen für alle Beteiligten, das Leben mit der Krankheit bestmöglich zu planen.
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