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aus Darmstadt - Deutschland schreibt am 12.10.07 um 13:36:42 UhrDie Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Demenzform (60-70 Prozent aller Fälle von Demenz). Etwa fünf Prozent der über 65-jährigen und jeder Fünfte der über 80-jährigen sind betroffen. Mit steigendem Durchschnittsalter der Bevölkerung werden diese Zahlen wahrscheinlich noch deutlich zunehmen. Gegenwärtig leben in Deutschland etwa eine Million Demenz-Patienten. Über zwei Drittel sind an Alzheimer erkrankt, also ca. 600.000–800.000 Menschen. In Europa ist die Alzheimer-Krankheit die vierthäufigste Todesursache
Als Alois Alzheimer 1906 erstmals eine "eigenartige Krankheit der Hirnrinde" beschrieb, ahnte er nicht, dass sie fast ein Jahrhundert später eines der Hauptthemen neurowissenschaftlicher Forschung sein würde. Das große Interesse, das Alzheimer heute auch von der breiten Öffentlichkeit erfährt, hat viele Gründe: ihre Häufigkeit, die mit der steigenden Lebenserwartung noch zunimmt, ihr jahrelanger und unausweichlich fortschreitender Verlauf und schließlich ihre Symptome, die ein würdevolles menschliches Dasein schwer beeinträchtigen, wenn nicht unmöglich machen. Bei der Alzheimer-Krankheit gehen zunehmend Nervenverschaltungen (Synapsen) verloren, die Gehirnzellen schrumpfen. Normale Hirnfunktionen wie das Gedächtnis, die Intelligenz und das Verhalten sind dadurch stark beeinträchtigt und lassen nach. Die Folge: Alzheimer-Patienten fällt es immer schwerer, alltägliche Aufgaben zu bewältigen.
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